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Airsoft-Einsteiger-Guide

How to – Dein Airsoft-Einsteiger-Guide von Spielern für Spieler
 
Wir freuen uns, dass ihr euch für die beste Sportart überhaupt entschieden habt!
Hier haben wir ein paar nützliche Tipps und Tricks für euch zusammengestellt, die euch den Umgang mit eurer ersten Airsoft erleichtern sollen.
Auch die vielen Airsofts beiliegende Bedienungsanleitung sollte eines näheren Blickes gewürdigt werden.
Falls ihr weitere Fragen habt, zögert nicht, uns anzusprechen!

Akkus / Ladegeräte
Viele ASGs werden ab Werk mit Akku und Ladegerät ausgeliefert. Üblicherweise finden sich im Lieferumfang NiMh-Akkus. Diese reichen zwar für einen „Schönwetterbetrieb“ der ASG, sind jedoch nicht besonders leistungsfähig
und empfindlich gegen niedrige Temperaturen. Sofern man den beiliegenden Akku verwenden möchte, sollte in jedem Fall ein vernünftiges Ladegerät dazugekauft werden. Die mitgelieferten Geräte können den Akku zwar aufladen, verfügen jedoch über keine Funktion zur Prüfung des Ladestands und automatischen Abschaltung des Ladestroms. Häufig wird hierbei eine Formel zur Ladezeit an die Hand gegeben:
(mAh des Akkus / mAh Ausgangsleistung des Ladegerätes) x 1,3 = benötigte Ladezeit
Diese Formel ist leider nicht wirklich zutreffend, da sie von einem leeren Akku ausgeht. Sie kann nur dann angewendet werden, wenn die noch im Akku befindliche Restkapazität von der Gesamtkapazität abgezogen wird – und selbst dann
ist sie nicht wirklich zuverlässig.
Wir empfehlen daher, von Anfang an auf ein Ladegerät mit automatischer Abschaltung umzusteigen. Diese
kosten häufig nicht mehr, als ein neuer Akku und erhöhen die Lebenserwartung der Akkus ganz enorm. Im Gegensatz dazu kann die falsche Anwendung des beiliegenden Ladegerätes  den Akku innerhalb weniger Ladezyklen massiv und irreparabel schädigen.
Eine aus unserer Erfahrung heraus bessere Alternative ist jedoch der Umstieg auf LiPo-Akkus. Diese sind deutlich leistungsfähiger, kompakter, inzwischen weniger anfällig gegen niedrige Temperaturen und leiden nicht unter dem sogenannten "Memory-Effekt". Allerdings sollten auch LiPos mit Umsicht und Sorgfalt behandelt werden. Tiefenentladung, Überladung, Kurzschluss und vor allem mechanische Beschädigungen können im wahrsten Sinne des Wortes zu einem feurigen Ende des Akkus führen. Sollten sich LiPos merklich aufblähen, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass sie ersetzt werden sollten!
Auch für LiPos gibt es inzwischen kostengünstige Ladegeräte mit integriertem Balancer, die die Akkus zuverlässig aufladen. Die Kosten für Akkus und Ladegeräte entsprechen heutzutage denen von NiMh-Akkus, was einen Umstieg kostengünstig möglich macht. Allerdings gilt hierbei ganz klar die Devise: „Weniger ist manchmal mehr“. LiPo-Akkus verfügen über eine deutlich höhere Hochstromfähigkeit, was bedeutet, dass sie häufig ein Vielfaches des Stroms herkömmlicher NiMh-Akkus liefern können. Wer bisher mit 9,6V NiMh-Akkus gespielt hat, sollte eher auf 7,4V LiPos als auf Ausführungen mit 11,1V umsteigen. Letztere können wir nur für getunte ASGs im Ü18-Bereich empfehlen. Anders verhält es sich bei der Kapazität der Akkus. Je mehr mAh ein Akku hat, desto länger hält er im Spielbetrieb durch. Hier kann also getrost zu Akkus mit großer Kapazität gegriffen werden.
 
Stecker
Im Airsoft finden sich aktuell vorwiegend drei Steckertypen: Tamiya, Mini-Tamiya und T-Stecker bzw. DEANs. Tamiya-
und Mini-Tamiya-Stecker gehören zu den ältesten Steckern im Modellbaubereich. Sie finden sich ab Werk in vielen ASGs, stellen aber keine wirklich gute Steckverbindung her. Sie haben einen relativ hohen Innenwiderstand, bieten
keine Hochstromfähigkeit und die Kontakte neigen dazu, sich zu weiten, was zu Wackelkontakten an den Steckverbindungen führt. Eine deutlich bessere Alternative stellen T-Stecker dar. Die sind hochstromfähig, verfügen über eine große Kontaktfläche und stellen eine stabile und haltbare Verbindung her. Da die Kontakte bei diesen Steckern fest ins Gehäuse eingelassen und mit den Kabeln verlötet sind, sind sie auch deutlich haltbarer.  Einige LiPos werden mit XT60-Steckern ausgeliefert. Diese Stecker finden sich vor allem im RC-Modellbau. Auch sie stellen gute Steckverbindungen her, sind jedoch merklich größer als die bisher aufgeführten Stecker und somit in vielen ASGs nur begrenzt unterzubringen.
 
Das richtige Ausmessen des Akkus
 
Das erste Einschießen
Vor der ersten Benutzung sollte der Akku komplett geladen werden. Wer jetzt das Optimum an Reichweite aus seiner Neuerwerbung herausholen möchte, sollte sich jetzt um die Einstellung des HopUps kümmern. Ganz kurz gesagt,
versetzt das HopUp die Munition in einen rückwärtigen Drall, wodurch der sogenannte "Magnus-Effekt" auftritt. Das Ergebnis ist eine deutlich gestrecktere Flugbahn der BBs, wodurch sich die Reichweite merklich erhöht. Die meisten etwas hochwertigeren ASGs verfügen über ein HopUp, welches einstellbar ist. Es findet sich üblicherweise in dem Bereich, in dem Lauf und Magazin aufeinandertreffen – also meist im Bereich des Hülsenauswurffensters. Bei den meisten Modellen kann man dieses Fenster durch Zurückziehen des Ladehebels öffnen und findet dahinter einen Schieber oder ein kleines Rad zum Einstellen des HopUps. Nun empfiehlt es sich, das HopUp etwas stärker rein zudrehen und einen Testschuss abzugeben. Die Flugbahn weißer BBs lässt sich bei halbwegs gutem Licht ohne Hilfsmittel verfolgen. Eine gute Methode zur Einstellung des HopUps ist es, dieses so stark rein zu drehen, dass die Kugel nach einigen Metern ansteigt. Dann dreht / schiebt man es langsam wieder raus, bis die BBs nahezu gerade fliegen. In diesem Bereich kann man dann vorsichtig probieren, bis man die optimale Reichweite ermittelt hat.
Einige HopUp-Gummis müssen erst eingeschossen werden. Dies kann je nach Modell variieren. Manchmal reichen wenige BBs, in einigen Fällen können aber auch bis zu 250 Schuss nötig sein, um gute Ergebnisse zu bekommen.
Gerade bei 0,5-ern kann es durch die geringere Energie dazu kommen, dass beim Einstellen des HopUps eine BB im Lauf stecken bleibt. Dies erkennt man an einem meist dumpfen Schuss-Geräusch. In diesem Fall sollte man das HopUp komplett heraus drehen, das Magazin entfernen und die im Lauf steckende BB mit einigen weiteren Schüssen aus dem Lauf befördern. Sollte dies nicht funktionieren, kann es sein, dass zu viele Kugeln im Lauf stecken. In diesem Fall kann man versuchen, selbige vorsichtig mit dem Reinigungsstab herauszudrücken. Auch hierbei sollte das HopUp in jedem Fall voll rausgedreht sein, da es sonst zu einer Beschädigung des HopUp-Gummis kommen kann.
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